By 8. Juli 2014 11 Comments Read More →

LEGO Investing – Geld verdienen mit LEGO(-Steinen, -Sets, -Minifiguren)

Vor ein paar Tagen haben wir auf unserer Bricktopia Facebook Seite mal die Frage in den Raum geworfen, ob das Thema “LEGO Investing“, also das Geld verdienen mit LEGO-Steinen, -Sets, -Minifiguren etc. auch für die Bricktopia-Leser ein Thema ist. Dabei spielt es auch nur eine untergeordnete Rolle, ob es neues oder gebrauchtes LEGO ist.

Die Resonanz war so gut, dass wir beschlossen haben, dazu eine prominente Rubrik hier auf Bricktopia zu eröffnen (und dieses ist der erste Beitrag dazu)!

International ist das bereits ein ziemliches Thema (siehe weiter unten) und es gibt dazu reichlich Material. Auf Deutsch finden sich allerdings nur wenige wirklich brauchbare Infos und Seiten, daher nehmen wir uns dieses Themenfeldes hier vornehmlich auf Deutsch an. Dazu brauchen wir eure Fragen, Wünsche und mehr Infos darüber, was ihr rund um das Thema “Geld verdienen mit LEGO” wissen wollt.

Wir haben auf Facebook schon vor einiger Zeit eine Gruppe rund um das Thema LEGO kaufen/verkaufen gegründet, den Bricktopias LEGO Facebook Handelsposten. Tretet bitte bei und nutzt auch diese Gruppe, um Fragen untereinander zu stellen und zu klären.

Interessante Links

Zum Einstieg noch ein paar Links, die wir in den nächsten Beiträgen ausführlicher vorstellen werden:

Literatur zu LEGO Investing

brickstoriches-amanda-moakAmanda Moak ist im Bereich “LEGO Investing” international so eine Art Vorreiterin.

Sie hat heute ihr Buch “BRICKS TO RICHES” veröffentlicht (siehe Grafik links), welches ihr (in Englisch) direkt hier bestellen könnt! Wir haben Amanda gebeten, uns eine Kopie in Englisch zur Verfügung zu stellen um Auszüge daraus dann auch auf Deutsch veröffentlichen zu können. Und euch natürlich eine Einschätzung zu geben, was wir von dem Buch und den enthaltenen Tipps zum Thema LEGO Investing halten.

Ihr Mann Nathan Moak betreibt übrigens MinifigFX und hat uns vor kurzem ein paar sehr sehr geile Custom Minifiguren geschickt, zu denen wir in Kürze noch ein ausführliches Review bringen.

Nächste Schritte

Nun brauchen wir euren Input. Was treibt euch an? Welche Fragen habt ihr? Verkauft man besser auf ebay oder über Bricklink? Was ist Amazon FBA? Was bedeutet LTH? Hinterlasst eure Fragen und Anmerkungen bitte in den Kommentaren. Wir gehen auf alle themenrelevanten Punkte ein.

About the Author:

Olivers Begeisterung für LEGO® ist seit der Kindheit quasi ungebrochen. Mit Bricktopia hat er sich eine Plattform geschaffen, um seine Leidenschaft mit anderen deutschsprachigen AFOL zu teilen. Erfahrt mehr über Bricktopia und über Oliver auf Facebook!

11 Comments on "LEGO Investing – Geld verdienen mit LEGO(-Steinen, -Sets, -Minifiguren)"

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  1. Carsten Rose sagt:

    Hm – ich denke schon geraume Zeit darüber nach, ob das Geschäftsmodell von Pley (https://www.pley.com/), LEGO im Abo zu vermieten, hier in Europa auch funktionieren würde.

    Ich glaube schon.

    Hat jemand mal ‘nen größeren Posten Risikokapital parat?

    • Oliver sagt:

      Hej Carsten,

      vielen Dank für Deinen Kommentar! Das Geschäftsmodell von Pley gibt es hier bereits, nennt sich Bauduu, siehe http://bauduu.de – wir versuchen seit Monaten(!) eine Kooperation mit Bauduu zustande zu bringen, aber bei denen “kommt immer was dazwischen”. Zuletzt wollten wir sie für das http://brickcamp.de gewinnen (perfekte Ansprache ihrer Zielgruppe), aber da passt es leider nicht in den Zeit-/Terminplan.

      Schau es Dir aber gern mal an und wenn Du die ansprechen solltest, bezieh Dich gern auf Bricktopia.de. Ich würde von so einem Geschäftsmodell erst einmal abraten. Viele Grüße, Oliver

      • Carsten Rose sagt:

        Dank an alle für die Hinweise auf bauduu – hatte ich tatsächlich noch nicht gesehen.

        Die Frage nach dem Risikokapital war übrigens nicht ernst gemeint; hatte das Ironie-Tag vergessen.

    • KiSebA sagt:

      Gibt es schon — http://www.bauduu.de

      Ob es langfristig erfolgreich ist wird sich zeigen :-)

      • Oliver sagt:

        Stimmt. Habe ich auch gerade geschrieben. Mit ähnlicher Prognose ;)

        • KiSebA sagt:

          Du warst einen kleinen Tick schneller…
          Wollte den Beitrag deswegen schon wieder löschen, aber da fehlte ein entsprechender Button :-)

      • Bricklands sagt:

        Interessante Idee wobei ich mir als LEGO Fan nur eine Ausleihe des Bauens wegen nicht vorstellen kann … aber nachvollziehen kann ich das aus der Erfahrung mit unserem LEGO Geschäft … wir hatten auch Kunden die das LEGO gekauft haben, aufgebaut sich eine Weile daran erfreut haben und dann zum tauschen oder verkaufen es wieder zurück brachten … dann ging das ganze wieder von vorn los … es waren aber meist Kunden mit schmalem Geldbeutel ;-) und normal war es eher der Sammler der es dann auch behalten wollte … Für Praxen und Wartebereiche kann ich mir das allerdings gut vorstellen …

        • Oliver sagt:

          Hej Matthias,

          Danke für Deinen Kommentar und diese Sichtweise. So habe ich das in der Tat auch noch nicht betrachtet. Für Arztpraxen etc. mag das sinnvoll sein (Diebstahl von Einzelteilen mal außen vor …). Aber für den b2c Markt finde ich es immer noch schwer vorstellbar. Auch wenn vermutlich die meisten Kinder heute nur ein paar Mal mit dem Set spielen. Für mich geht hier aber der Grundgedanke von LEGO verloren … die Sets sollen ja als Grundstock für eigene MOCs dienen und nicht auf ewig zusammengehalten werden …

  2. Ein interessantes Thema – und ich glaube, dass sich damit durchaus viele LEGO Fans beschäftigen, es aber nicht gerne öffentlich zugeben. Anscheinend hat es für manche etwas Unanständiges an sich, mit dem Hobby Geld verdienen zu wollen. Dabei finde ich das keineswegs unanständig. LEGO Sets sind recht teuer und es gibt offensichtlich eine riesige Fangemeinde. In den letzten Jahren hat es LEGO geschafft, neue Käuferschichten zu erschließen. Dadurch verbreitert sich der Markt und damit die Möglichkeiten für diejenigen, die sich damit auskennen, davon zu profitieren, um das teure Hobby ein wenig zu refinanzieren.

    Will ich mit LEGO Geld verdienen, gibt es grundsätzlich mehrere Herangehensweisen:
    Erst mal stellt sich die Frage, ob man das ganze neben- oder hauptberuflich angehen möchte.

    Ich kann hauptberuflich als Spielwarenhändler in den Markt einsteigen und durch den Verkauf von aktueller Neuware an Endverbraucher versuchen, Gewinn zu erwirtschaften. Dies wird jedoch aufgrund der starken Konkurrenz großer Händler, die mit Rabatten den Preis drücken, zunehmend schwierig.

    Ich kann aber auch als Einzelteileanbieter über Portale wie http://www.bricklink.com in den Markt einsteigen.
    Dabei habe ich die Möglichkeit, zu skalieren indem ich mit nur einem kleinen Angebot anfange und dies später immer weiter ausbaue.

    Ich kann mir als langfristiges Investment auch LEGO Sets auf Lager legen und darauf hoffen, dass diese in ein paar Jahren, wenn das Set im Handel ausverkauft ist, im Preis steigen und ich über ebay & Co eine ordentlichen Profit machen kann.

    Wenn ich als kleiner Anbieter den Teileverkauf oder die Einlagerung von Sets plane, stellt sich die Frage, wie ich kostengünstig an die Ware komme.
    Um von LEGO als Händler beliefert zu werden, muss man – soweit ich weiß – das Gesamtsortiment abnehmen und kann sich nicht nur die Rosinen rauspicken. An die begehrten Exklusivsets kommt man so auch nicht.
    Bleibt also der normale Endverbrauchermarkt als Einkaufsquelle. Wenn man es schafft, bei Schnäppchen schnell zuzuschlagen, sind bisweilen erstaunlich günstige Preise möglich. Da ich selber jedoch zu denjenigen gehöre, die nicht täglich persönlich sämtliche einschlägigen Online-Shops und Newsletter abklappern, habe ich vor einigen Monaten die LEGO Preisvergleichseite http://www.brickmerge.de programmiert. Die Skripte auf brickmerge beobachten kontinuierlich die LEGO Angebote von derzeit 35 Online-Shops. Es kann für jedes Set ein Wunschpreis eingegeben werden. Wird dieser erreicht, bekommt man automatisch eine E-Mail. Für Themen (also City, Technik, Ninjago, Star Wars, etc.) können separate Rabatt-Alarme eingerichtet werden – das heißt, man wählt eine Rabattstufe aus und sobald ein Set unter diese Rabattstufe fällt, wird man per Mail informiert. Also zum Beispiel, wenn ein LEGO Star Wars Set mit mindestens 30% Rabatt angeboten wird.
    Für Schnäppchenjäger und alle, die sich vor dem Kauf eines LEGO Sets über die aktuellen Preise informieren möchten, ist http://www.brickmerge.de eine gute Hilfe.

    Bleibt die Frage, welche Sets sich besonders lohnen.

    Wer die Marktentwicklung z.B. schon 2007 ahnte und sich das 10182 Cafe Corner Set damals zum Ladenpreis von 149,99 EUR auf Lager gelegt hat, der könnte es heute zu Preisen von rund 800 EUR wieder verkaufen…
    Solche Gewinnspannen sind natürlich die Ausnahme, aber auch heute noch sind mit den richtigen Sets Verdoppelungen des Verkaufspreises einige Zeit nach dem Auslaufen der Sets durchaus möglich. Und nach wie vor gilt die alte Kaufmannsweisheit “Der Gewinn liegt im Einkauf”. Wer günstiger einkauft macht am Ende mehr Gewinn!

    Den Teileverkäufer interessiert beim Einkauf neben den in einem Set enthaltenen möglichst seltenen Teilen vor allem der Preis pro Stein. Hier bietet http://www.brickmerge.de praktischerweise auch eine entsprechende Übersicht. Bei der Sortierung nach „günstigster Preis pro Stein“ wird der Preis pro Stein neben dem Verkaufspreis ausgewiesen.

    Eine bisher noch nicht angesprochene Option ist der Ankauf von LEGO auf Flohmärkten und über Kleinanzeigen. Hierbei wird versucht, möglichst seltene Sets zur finden oder durch das Zusammenstellen aus mehreren Posten vollständige Sets zu rekonstruieren und anschließend wieder mit Gewinn zu verkaufen Es gibt wohl einige Leute die damit recht erfolgreich sind. Hat von euch schon jemand damit Erfahrungen gemacht und kann darüber berichten?

    • Oliver sagt:

      Hej Thomas,

      Danke für Deinen Kommentar – der ist ja quasi schon fast ein Artikel ;)

      Du sprichst viele richtige und wichtige Punkte an inkl. Brickmerge als Tool. Lass uns doch mal einen Post zu Brickmerge schreiben, in dem Du Zahlen offenlegst (Zugriffe, Suchanfragen etc). Das sind ja wertvolle Infos!

      Ansonsten gehen wir auf alle diese Thematiken wie Lagerung, Schneller Profit, welche Sets sind es “wert”, aufgehoben zu werden etc. in separaten Posts ein.

  3. Gerald sagt:

    Mich interessieren folgende Fragen:
    Was sind Hinweise of den EOL (End of Life)-Status von Sets? Als ich mich vor einiger Zeit mit dem Thema beschäftigt habe gab es in Foren etc. immer wieder User die behaupten an bestimmten Zeichen (immer sehr nebelig formuliert) absehen zu können, wann ein EOL-Status eines Sets kurz bevorsteht.

    Wo verkaufe ich am besten?
    Je weniger Verkaufsgebühren, desto höher die Gewinnspanne. Wo kann ich viele Leute erreichen und muss dennoch keine Gebühren zahlen?

    Wie kann ich beim Ankauf von Kiloware erkennen, ob diese von privat oder von einem Lego-(Zwischen)Händler stammt, der bereits alle “Rosinen” rausgepickt hat?

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